Multimodale, zentrale Datenerfassung und Bereitstellung
Medienübergreifende Datenintegration von Messdaten
Wie wir in einem Nicht-Big-Data, aber einfach realem Bedarf, die Mitarbeiter*innen unseres Kunden durch eine Automatisierung der Datenintegration massiv entlasteten.
1. Ausgangslage
- Die Abteilung unseres Kunden hat die Aufgabe, viele verteilte Serveranlagen und installierte Anwendungen zu überwachen.
- Die Auswertung der Systemkennzahlen (CPU-Auslastung, Anzahl Sitzungen, etc.) erfolgte ursprünglich manuell, individuell pro System und dokumentenbasiert.
- Die Daten mussten auf den verteilten Systemen individuell aufbereitet werden und manuell auf eine zentrale Auswertungsstelle transferiert werden.
- Die Auswertung der Monitoring-Daten war aufwändig und wurde aufgrund des Aufwands nur sehr sporadisch durchgeführt.
- Mitarbeiter waren stark in administrativen Tätigkeiten eingebunden.
- Die logistischen Probleme waren vielfältig, insbesondere die technischen Möglichkeiten der Datenerfassung in den Zielinfrastrukturen waren durch die einzelnen IT-Abteilung restriktiv.Folgende Situationen fanden wir vor:
- Keine Beschränkung
- Jeglicher Netzwerkverkehr war verboten, E-Mail war erlaubt
- Jeglicher Netzwerkverkehr war verboten, Daten mussten per USB transferiert werden
- Etablierte Kommunikation über gewisse Kanäle war erlaubt, z.B. via Nextcloud
2. Vorgehensweise/Lösungsansatz
- Um gleichartige Umgebungen für verschiedene Kunden bereitstellen zu können, galt es einen Ansatz zu entwickeln.
- Um die Trennung der Daten zu gewährleisten, wurde ein Container/Docker-basierter Ansatz implementiert.
- Das Deployment erfolgte mittels konfigurierbarer CI/CD (Continuous Integration / Continuous Deployment)-Pipeline: Durch Anpassen einer Konfigurationsdatei, können Kundensysteme hoch- und runtergefahren werden.
- Sicherheitsaspekte wurden mit der eigenen IT- und der Vorort-IT koordiniert.
3. Ergebnisse
- Gemeinsam mit unserem Kunden konnten wir ein konfigurierbares, zentralisiertes,heterogenes, skalierbares Monitoring System aufsetzen.
- Abhängig von den technischen Beschränkungen auf den zu überwachenden Systemenwurden die Monitoring-Umgebungen verschiedenartig angepasst:
- Für den Idealfall wurde ein schlankes System mit direkter SSH-basierterDateneinlieferung geschaffen.
- Für Systeme mit Einschränkungen aber zugelassenem Email-Verkehr konnte einWebserver gestartet werden, der eingehende Emails automatisch verarbeitet.
- Für Systeme mit Einschränkungen aber zugelassenem HTTPS-Verkehr konnte einCloud-Server gestartet werden, der die eingehenden Daten automatisch verarbeitet.
- Für Systeme ohne Netzwerkverbindung wurde ein Cloud-Server gestartet, in den über USB-Stick erfasste Daten eingepflegt werden konnten.
- Zum Schutz der Daten wurde eine strenge Mandantentrennung vorgenommen.
- Der Deployment-Prozess wurde zu einem hohen Grad automatisiert.
- Eine sichere, maßgeschneiderte Anbindung der überwachten Systeme ermöglicht einekomfortable Verbindung der Kunden mit dem System über das Internet.
4. Kundennutzen
- Daten werden trotz organisatorischer/technischer Probleme, die aufgrund von Sicherheitsmaßnahmen oder historisch gewachsenen Strukturen unvermeidbar sind, zuverlässig und kontinuierlich erfasst.
- Mitarbeiter werden erheblich entlastet, selbst wenn Daten manuell übertragen werdenmüssen, wird der Großteil der Datenverarbeitung automatisiert.
- Das System ist einfach um andere / unvorhergesehene Arten der Dateneinlieferung erweiterbar.
- Ein Rezept für beliebig viele Kunden.
Ansprechpartner

Werner Spiegl
Leiter Consulting
Tel.: 09131/9408-0
E-Mail: werner.spiegl@astrum-it.de
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